
IT-Sicherheit für Produktion und Industrie

Das Maschinennetz gehört nicht ans Büronetz
In der Produktion stehen Anlagen, die zehn oder zwanzig Jahre laufen sollen – mit Steuerungen, für die es längst keine Updates mehr gibt. Diese Anlagen lassen sich nicht absichern wie ein Bürorechner. Sie lassen sich aber trennen, überwachen und mit klaren Fernzugriffsregeln versehen.
Dazu kommt die Lieferkette: Größere Auftraggeber geben Sicherheitsanforderungen weiter, und mit NIS2 verschiebt sich die Frage von „ist das nötig“ zu „können Sie es nachweisen“. Ob Sie unmittelbar betroffen sind, prüfen wir mit Ihnen – die rechtliche Einordnung bleibt bei Ihnen.
Woran es in Produktionsbetrieben hängt
- Maschinensteuerungen im selben Netz wie Bürorechner
- Dauerhaft offene Fernwartungszugänge von Maschinenlieferanten
- Windows-Versionen ohne Sicherheitsupdates an der Anlage
- Kein Plan für den Tag, an dem die Fertigung stillsteht
- Sicherheitsfragen aus der Lieferkette, die niemand beantworten kann
Was wir in der Produktion tun
Drei Situationen, die wir in der Produktion immer wieder sehen
Die Maschine hängt am Büronetz. Steuerungen, Messplätze und Etikettendrucker sind über die Jahre dort angeschlossen worden, wo gerade eine Dose frei war. Damit erreicht ein infizierter Bürorechner die Fertigung, und eine Störung im Netz legt beides gleichzeitig lahm. Wir trennen Maschinennetz und Büronetz und legen fest, welche Verbindungen dazwischen wirklich nötig sind.
Die Fernwartung des Maschinenbauers. Für Service und Störungen hat der Hersteller einen Zugang, oft dauerhaft offen, manchmal seit Jahren mit demselben Passwort. Das ist bequem und im Ernstfall wertvoll, aber es ist auch eine Tür, die niemand beaufsichtigt. Sinnvoll ist ein Zugang, der nur bei Bedarf geöffnet wird, personengebunden ist und protokolliert, wer wann etwas getan hat.
Der Fragebogen des großen Kunden. Größere Auftraggeber geben ihre eigenen Sicherheitsanforderungen weiter, seit NIS2 zunehmend schriftlich. Wer dann keine Dokumentation hat, verliert Zeit oder den Auftrag. Ein strukturierter Sicherheitscheck liefert genau die Antworten, die dort abgefragt werden.
Für einen Produktionsbetrieb heißt das: erst die Netze ordnen, dann die Zugänge, dann die Nachweise. Und das alles, ohne die Fertigung anzuhalten, weshalb wir solche Umstellungen in Schritte zerlegen, die in ein Wartungsfenster passen.
Bestandsaufnahme ohne Eingriff
Der IT-Sicherheitscheck läuft im laufenden Betrieb. Wir verändern nichts, wir sehen uns an, was ist – und sagen Ihnen, was zuerst dran ist.
